Postkarten aus Heidelberg – Heidelberg-Blog

Nicht nur original Heidelberger kennen die Zeile „Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren“, auch Zugezogene schätzen dieses Lied. Dieses Lied gehört zu Heidelberg ebenso wie das Schloss oder die Universität. Der österreichische Komponist Fred Raymond hatte neben vieler Operettenmusik, die er geschrieben hatte, auch dieses Lied komponiert. Und wer bereits das Glück hatte, Heidelberg aus nächster Nähe zu betrachten, wird diese Zeilen verstehen. Jedoch dichteten noch weitere Berühmtheiten schöne Zeilen über Heidelberg. Angefangen von Johann Wolfgang Goethe zu Friedrich Hölderlin, Clemens Brentano, Jean Paul und Heinrich Heine, Gottfried Keller und Joseph Victor von Scheffel. Sogar Mark Twain, der im Sommer 1878 einige Tage in Heidelberg verbrachte, widmete Heidelberg ein paar Zeilen in seinem Buch A Tramp Abroad, im Deutschen: Bummel durch Europa. Als bleibende Erinnerung von Heidelberg können Postkarten an Freunde oder Verwandte versendet werden, ob mit eigenen Motiv über das Internet bestellt, oder einfach in der Fussgängerzone gekauft.

Hans W. Scheibner und Karin Zimmermann: Kunstverein Worpswede e.V. – Heidelberg-Blog

Hier ein Ausschnitt aus der letzten Ausstellung der Künstlerin Karin Zimmermann beschrieben auf der Website des Kunstvereins Worpswede:

Zimmermann zeigt auf papierartigen Fonds Acrylmalerei von faszinierender Farbigkeit. Die Künstlerin liebt das Kräftige, Entschiedene, dennoch zeigen ihre Bilder eine beeindruckende Vielfalt. Einige Werke leben vom lockeren Strich eines ungewöhnlichen Kolorits, das im inneren Leuchten an sakrale Glasfenster erinnert. Andere sind von konstruktiven Konturen bestimmt, bei denen die Farben lokal und doch differenziert aufgetragen sind.

via Hans W. Scheibner und Karin Zimmermann: Kunstverein Worpswede e.V..

Aberglaube im 21. Jahrhundert

Wir leben in der Zeit der weit entwickelten Technologie und unser Wissensstand wird immer besser. Vieles wurde schon entdeckt, untersucht und geklärt. Trotzdem könnten wir den Eindruck haben, dass viele Menschen immer noch einen großen Wert auf den Aberglauben legen.

Freitag der 13. gilt in der ganzen Welt als der schlimmste Tag im Kalender. Selbst die Zahl 13 schreckt Menschen immer noch sehr wirksam ab. In Frankreich ist es unglaublich schwierig ein Haus Nr. 13 zu finden, in vielen Hochhäusern fehlt der 13. Stock, in Hotels – Zimmer Nr. 13 und in Flugzeugen der Sitzplatz Nr.13.

Der gebrochene Spiegel ist auch weltweit bekannt. Er garantiert uns mindestens sieben Jahre Unglück. Worauf ist dies zurückzuführen? Vielleicht auf die Ängste unserer Vorfahren, die vor dem Spiegel stehend dachten, dass sie ihre Seele sehen. Das Zerbrechen des Spiegels bedeutete für sie das Zerschlagen des eigenen Geistes.

Ein anderes internationales Beispiel ist die dämonische schwarze Katze, die unsere Wege überquert, um uns Unglück zu bringen. Fast überall wird dieses Tier mit Hexen und bösen Kräften assoziiert.

In manchen europäischen Ländern (u.a. in Schweden und Polen) glaubt man, dass wenn man die Zigarette von einer Kerze anzündet, jemand sterben wird. Dem polnischen Aberglauben nach, soll das ein Matrose am Meer sein.

In Asien fällt der Zahlen-Aberglaube besonders auf. Die Chinesen haben Angst vor der Zahl 4. Sie soll alle Plagen der Welt bezeichnen, samt dem Abschied vom Leben. Dagegen ist die 8 sehr wertvoll. In Singapur wurde während einer Versteigerung ein Autonummernschild mit der Zahl 88 für über eine Million Dollar verkauft.

In einem sehr nahen Zusammenhang mit dem Aberglauben stehen auch verschiedene Glücksbringer in unterschiedlicher Form: Anhänger, Amulette, Figuren. Menschen kaufen sie für sich selbst oder als Geschenke für Freunde. Interessant ist dabei eine Sache: Wenn man die Menschen danach fragt, ob sie wirklich daran glauben, dass ihre Amulette Glück bringen, antworten sie meistens „nein“. Aber sie gestehen dabei auch, dass sie sich einen Gegenstand mit einer sehr ungünstigen Bedeutung nie kaufen würden. Wenn man das weiß, sollte man sich nicht wundern, wenn eine Jugendgruppe einen Souvenirladen im Ferienort besucht und alle Amulette mit „Liebe“, „Glück“, „Freundschaft“ und „Reichtum“ ausverkauft werden, aber die mit der „Fruchtbarkeit“ bleiben in den Regalen…